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Gruselige Orte in Berlin
12 Orte mit Gänsehaut-Faktor
Berlin hat viele Gesichter: lebendige Kieze, große Sehenswürdigkeiten, spannende Museen und eine ziemlich düstere Seite. Zwischen alten Friedhöfen, verlassenen Anlagen, unterirdischen Bunkern und Orten mit bewegter Geschichte gibt es in der Hauptstadt jede Menge Ecken, an denen euch ein kalter Schauer über den Rücken laufen kann.
Einige Orte sind tatsächlich unheimlich, andere erzählen von tragischen Ereignissen oder dunklen Kapiteln der Berliner Geschichte. Und dann gibt es natürlich noch die Orte, an denen der Gruselfaktor ganz bewusst inszeniert wird.
Wir nehmen euch mit zu 12 gruseligen Orten in Berlin: von echten Lost Places und historischen Schauplätzen bis zu Attraktionen für alle, die sich gerne ein bisschen fürchten.
- Berlin Dungeon: Berlins Geschichte zum Fürchten
- Teufelsberg: Lost Place mit Spionagegeschichte
- Berliner Unterwelten: Gänsehaut unter der Stadt
- Friedhof Grunewald-Forst: Der „Friedhof der Namenlosen“
- Alter St.-Matthäus-Kirchhof: Berliner Geschichte zwischen alten Gräbern
- Stasi-Museum: Wenn echte Geschichte Gänsehaut verursacht
- Berliner Kriminal Theater: Mord und Psychothriller auf der Bühne
- Disgusting Food Museum: Ekel statt Horror
- Graues Kloster: Die Legende vom hinkenden Mönch
- Museum für Naturkunde: Wenn die Sammlung plötzlich unheimlich wird
- Sachsenhausen: Ein Ort der Erinnerung
- Hohenzollerngruft im Berliner Dom: Zwischen Prunksärgen und preußischer Geschichte
1. Berlin Dungeon: Berlins Geschichte zum Fürchten
Photo: Berlin Dungeon
Wenn ihr Berlin einmal von seiner düstersten Seite erleben möchtet, führt kaum ein Weg am Berlin Dungeon vorbei. In einer rund 70-minütigen Zeitreise geht es durch mehrere Jahrhunderte Berliner Geschichte und dabei wird es alles andere als gemütlich.
Schauspieler:innen lassen historische Gestalten und Ereignisse wieder lebendig werden. Ihr begegnet unter anderem der Pest, einer Folterkammer, der Weißen Frau und dem berüchtigten Serienmörder Carl Großmann. Dazu kommen ein Labyrinth, eine Floßfahrt und ein Indoor-Freifallturm.
Das Berlin Dungeon verbindet historische Fakten mit Schauspiel, Spezialeffekten und jeder Menge schwarzem Humor. Perfekt also für alle, die ihren Berlinbesuch mit einer ordentlichen Portion Gänsehaut verbinden möchten.
EasyCityPass-Tipp: Das Berlin Dungeon ist EasyCityPass Berlin-Partner. Mit eurem EasyCityPass Berlin erhaltet ihr 15 % Rabatt auf das reguläre Ticket. Das Angebot gilt ausschließlich online unter diesem Link.
Adresse: Spandauer Straße 2, 10178 Berlin
Anreise: U2, U5, U8 Alexanderplatz, S3, S5, S7, S9 Hackescher Markt, Alexanderplatz, M4, M5, M6 Spandauer Str. / Marienkirche, 100, 200, M48 Spandauer Str. / Marienkirche
2. Teufelsberg: Lost Place mit Spionagegeschichte
Photo: Travel with lenses, Pexels
Mitten im Grunewald erhebt sich einer der ungewöhnlichsten Orte Berlins: der Teufelsberg. Der rund 120 Meter hohe Berg entstand nach dem Zweiten Weltkrieg aus Trümmerschutt. Auf seinem Gipfel befindet sich die ehemalige Abhörstation der US-amerikanischen und britischen Alliierten.
Während des Kalten Krieges wurde von hier aus der Funkverkehr im Ostblock überwacht. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde die Station aufgegeben. Heute stehen die markanten Radarkuppeln und die teilweise verfallenen Gebäude für eine ganz andere Art von Berlin.
Gerade bei trübem Herbstwetter oder in der Dämmerung wirkt die ehemalige Spionageanlage ziemlich mystisch. Gleichzeitig ist der Teufelsberg heute ein bedeutender Ort für Street Art und bietet einen beeindruckenden Blick über Berlin.
Die Anlage ist öffentlich zugänglich; es werden außerdem Führungen angeboten.
Adresse: Teufelsseechaussee 10, 14193 Berlin
Anreise: S3, S9 Heerstraße oder S7 Grunewald und von dort sind es jeweils ca. 2 km (ca. 30 Gehminuten) zu Fuß
3. Berliner Unterwelten: Gänsehaut unter der Stadt
Photo: Stefanie Jost
Berlin hat nicht nur oberirdisch eine bewegte Geschichte. Unter den Straßen der Stadt verbirgt sich eine zweite Welt aus Bunkern, Tunneln und unterirdischen Anlagen.
Der Verein Berliner Unterwelten bietet verschiedene Führungen durch den Berliner Untergrund an. Dabei geht es unter anderem um Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, Anlagen aus dem Kalten Krieg und Fluchttunnel unter der Berliner Mauer.
Das Besondere: Hier steht nicht künstlich erzeugter Horror im Mittelpunkt. Die Orte selbst sind authentische Zeugnisse der Berliner Geschichte. Dunkle Gänge, massive Betonwände und die Geschichten der Menschen, die diese Anlagen genutzt haben, sorgen von selbst für eine besondere Atmosphäre.
Tipp: Die verschiedenen Touren unterscheiden sich deutlich voneinander. Informiert euch deshalb vorab, welche Führung zu euren Interessen und eurem Alter passt. Für einige Touren gilt ein Mindestalter.
Treffpunkt: je nach Tour unterschiedlich
4. Friedhof Grunewald-Forst: Der „Friedhof der Namenlosen“
Photo: Algrey, Pexels
Mitten im Grunewald liegt ein kleiner Friedhof, dessen Geschichte ungewöhnlicher kaum sein könnte. Der Friedhof Grunewald-Forst wurde 1879 für unbekannte Tote angelegt. Im Volksmund heißt er „Friedhof der Namenlosen“ oder „Selbstmörderfriedhof“, weil dort früher im Wald oder aus der Havel geborgene unbekannte Tote sowie Menschen bestattet wurden, denen wegen Suizids ein christliches Begräbnis auf normalen Kirchhöfen verwehrt blieb.
Heute ist der Friedhof ein stiller und idyllischer Ort. Gerade dieser Kontrast macht ihn so besonders: Zwischen hohen Bäumen liegen schlichte Grabsteine und Kreuze, während rundherum der Wald beginnt.
Bekannt ist der Friedhof außerdem durch das Grab der Sängerin Nico (Christa Päffgen), die unter anderem als Mitglied von The Velvet Underground bekannt wurde. Sie liegt dort neben ihrer Mutter begraben.
Seit 2018 finden auf dem kleinen Waldfriedhof keine neuen Bestattungen mehr statt. Das Areal ist frei zugänglich und gilt als ruhiger, geschichtsträchtiger Ort im Berliner Westen. Hier sollte demnach nicht der Horror im Vordergrund stehen. Der Friedhof ist ein Ort der Erinnerung und sollte entsprechend respektvoll besucht werden.
Adresse: Havelchaussee 92B, 14193 Berlin
Anreise: Bus M49, 218 bis zur Haltestelle Schildhorn. Von der Haltestelle aus ca. 10 bis 15 Minuten zu Fuß durch den Waldweg parallel zur Havelchaussee, bis man das hölzerne Eingangstor des Friedhofs erreicht
5. Alter St.-Matthäus-Kirchhof: Berliner Geschichte zwischen alten Gräbern
Photo: Autumn, Pexels
Auch der Alte St.-Matthäus-Kirchhof in Schöneberg gehört zu den atmosphärischsten Friedhöfen Berlins. Er wurde 1856 eingeweiht und zählt heute zu den historisch bedeutenden Friedhofsanlagen der Stadt. Der Friedhof gehört zu der im südlichen Tiergartenviertel – im 19. Jahrhundert noch als „Untere Friedrichsvorstadt“ bezeichnet – gelegenen St.-Matthäus-Gemeinde im Gebiet des heutigen Kulturforums, das bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs auch als „Millionärsviertel“ bezeichnet wurde. Dort wohnten unter anderem reiche Kaufleute, Künstler, Wissenschaftler und höhere Beamte.
Zwischen alten Grabstätten, Bäumen und historischen Grabmälern begegnet ihr hier zahlreichen Spuren Berliner Geschichte. Unter anderem befinden sich die Gräber von Rudolf Virchow, Rio Reiser und der Brüder Grimm auf dem Gelände.
Wer sich für Berliner Geschichte interessiert, entdeckt hier deshalb deutlich mehr als nur einen „gruseligen Ort“. Besonders an einem nebligen Herbsttag bekommt der Friedhof aber zweifellos eine ganz eigene Atmosphäre.
Adresse: Großgörschenstraße 12–14, 10829 Berlin
Anreise: S1, S2, U7, M19 Yorckstraße, von dort dann ca. 7 Minuten Fußweg
6. Stasi-Museum: Wenn echte Geschichte Gänsehaut verursacht
Photo: Stefanie Jost
Nicht jeder gruselige Ort braucht Geistergeschichten. Manchmal ist die Realität selbst beklemmend genug.
Das Stasimuseum befindet sich in Haus 1 der ehemaligen Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR in Lichtenberg. Hier könnt ihr unter anderem originale Arbeitsräume und das Büro des ehemaligen Ministers für Staatssicherheit, Erich Mielke, sehen, die seit 1990 weitestgehend in ihrem Originalzustand erhalten sind.
Originale Überwachungstechnik, versteckte Kameras, Abhörgeräte und die erhaltenen Büroräume vermitteln einen unmittelbaren Eindruck davon, wie der DDR-Geheimdienst arbeitete. Für einen individuellen Rundgang könnt ihr euch auch einen Audioguide (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Schwedisch oder Polnisch) ausleihen.
Für einen Artikel über gruselige Orte ist das Museum deshalb eine interessante Ergänzung: Hier geht es nicht um Horror, sondern um die beklemmende Geschichte eines Überwachungsstaates.
Adresse: Normannenstraße 20, Haus 1, 10365 Berlin
Anreise: U5 Magdalenenstraße
7. Berliner Kriminal Theater: Mord und Psychothriller auf der Bühne
Photo: Berliner Kriminal Theater
Ein Schuss, ein Schrei und plötzlich stellt sich die Frage: Wer war der Täter?
Im Berliner Kriminal Theater dreht sich alles um Verbrechen, Ermittlungen und spannende Geschichten. Auf dem Spielplan stehen unter anderem Kriminalklassiker, Thriller und Psychothriller.
Damit bringt das Theater eine andere Form von Gänsehaut nach Berlin: Hier seid ihr nicht selbst Teil einer Horror-Attraktion, sondern erlebt Mord und Mystery bequem aus dem Zuschauerraum.
EasyCityPass-Tipp: Das Berliner Kriminal Theater gehört zu den aktuellen EasyCityPass-Berlin-Partnern. Mit dem Pass gibt es derzeit 25 % Rabatt auf Vorstellungen in den Preisgruppen 1 und 2.
Adresse: Palisadenstraße 48, 10243 Berlin
Anreise: U5 Weberwiese
8. Disgusting Food Museum: Ekel statt Horror
Photo: DFM
Gruseln muss nicht immer etwas mit Geistern oder verlassenen Gebäuden zu tun haben. Manchmal reicht schon der Anblick eines besonders fragwürdigen Snacks.
Im Disgusting Food Museum Berlin dreht sich alles um Lebensmittel, die in verschiedenen Teilen der Welt als besonders ekelhaft gelten. Mehr als 90 ungewöhnliche Lebensmittel werden vorgestellt. Teilweise könnt ihr sie sogar riechen oder probieren.
Das Museum beschäftigt sich dabei auch mit der Frage, warum wir bestimmte Dinge als eklig empfinden und andere völlig normal finden.
Damit ist das Museum eine eher humorvolle Variante unseres Grusel-Themas und eine gute Option für alle, denen Geister und Friedhöfe dann doch etwas zu viel sind.
EasyCityPass-Tipp: Mit dem EasyCityPass Berlin bekommt ihr 25 % Rabatt auf das Vollzahlerticket.
Adresse: Schützenstraße 70, 10117 Berlin
Anreise: U6 Stadtmitte, M29 Charlottenstraße
9. Graues Kloster: Die Legende vom hinkenden Mönch
Photo: New1one, Pixabay
Mitten in Berlin erinnern die Überreste des ehemaligen Franziskanerklosters an eine längst vergangene Zeit. Die Ruine gehört zu den wichtigsten Bauwerken der Backsteingotik in der Region und war einst die Kirche des dortigen Franziskanerklosters, das wegen der Farbe des Ordenshabits der Brüder Graues Kloster genannt wurde. Die Kirche ist womöglich das älteste in seiner einstigen Gestalt erhaltene Gebäude des alten Berlins. Sie ist heute ein Baudenkmal und wird seit den 1980er Jahren für Kulturveranstaltungen genutzt.
Und natürlich gibt es dazu auch eine passende Spukgeschichte.
Der Legende nach soll der sogenannte Pater Roderich, ein hinkender Mönch, in den alten Mauern des Klosters umgehen. Die Geschichte erzählt von einem Streit mit seinem eigenen Sohn und einer grausamen Bestrafung.
Ob man an Geister glaubt oder nicht: Die verbliebenen Mauern des ehemaligen Franziskanerklosters sorgen mitten in der Stadt für eine ungewöhnliche Atmosphäre.
Ort: Klosterstraße, Berlin-Mitte
Anreise: M4, M5, M6, U2, S3, S5, S7, S9 Alexanderplatz
10. Museum für Naturkunde: Wenn die Sammlung plötzlich unheimlich wird
Photo: Carola Radke / Museum für Naturkunde Berlin
Das Museum für Naturkunde gehört zu den bekanntesten Museen Berlins. Dinosaurierskelette und beeindruckende Forschungssammlungen wirken zunächst nicht unbedingt gruselig.
Eine Abteilung kann allerdings einen deutlich anderen Eindruck hinterlassen: In wissenschaftlichen Sammlungen befinden sich zahlreiche Präparate, darunter in Flüssigkeit konservierte Tiere und andere biologische Objekte.
Wer bei Gläsern mit eingelegten Amphibien, Reptilien und anderen Präparaten eine leichte Gänsehaut bekommt, sollte diesen Bereich bei seinem Besuch nicht auslassen.
Adresse: Invalidenstraße 43, 10115 Berlin
Anreise: U6, M5, M8, M10, M12, Bus 245 U-Bhf Naturkundemuseum, S5, S7 Hauptbahnhof, S1, S2 Nordbahnhof, Bus 120, 123, 142, 245 Invalidenpark
11. Sachsenhausen: Ein Ort der Erinnerung
Photo: Lorna Pauli, Pexels
Rund 30 Kilometer nördlich von Berlin liegen die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen.
Dieser Ort gehört ausdrücklich nicht in die Kategorie „Gruselspaß“. Seine Geschichte ist real, bedrückend und erinnert an die Verbrechen des Nationalsozialismus. Zehntausende Menschen wurden dort unter der NS-Herrschaft ermordet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gelände als sowjetisches Speziallager genutzt, in dem ebenfalls Tausende Menschen starben.
Ein Besuch kann eine wichtige Auseinandersetzung mit deutscher Geschichte sein. Wer sich für diesen Ort entscheidet, sollte ausreichend Zeit mitbringen und sich bewusst machen, dass es sich um eine Gedenkstätte und keinen touristischen „Lost Place“ handelt.
EasyCityPass-Tipp: Mit dem EasyCityPass Berlin könnt ihr bei einer Gedenkstättenführung von Original Berlin Walks aktuell 2 € pro Karteninhaber und Tour sparen. Die Führung findet auf Englisch statt. Online unter berlinwalks.de die gewünschte Tour auswählen, im Buchungsprozess bei Check-out den Code "Easypass" eingeben und bei jedem Ticket im Warenkorb jeweils 2 € sparen.
Adresse Treffpunkt: Neue Promenade 3, 10178 Berlin
Anreise: S3, S5, S7, S9, S75, M1, M4, M5, M6 Hackescher Markt
12. Hohenzollerngruft im Berliner Dom: Zwischen Prunksärgen und preußischer Geschichte
Photo: Alexandra Sell / Berliner Dom
Unter dem Berliner Dom befindet sich einer der ungewöhnlichsten Orte der Stadt: die Hohenzollerngruft, eine der bedeutendsten dynastischen Grablegen Europas. Seit dem 1. März 2026 ist sie nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.
Hier liegen 91 Mitglieder des Hauses Hohenzollern bestattet, darunter Kurfürsten, Könige und deren Familien. Zu den bekannten Persönlichkeiten gehören unter anderem der Große Kurfürst, König Friedrich I., Sophie Charlotte und Königin Elisabeth Christine. Die Särge und Grabdenkmäler erzählen dabei rund 500 Jahre brandenburgisch-preußische Geschichte.
Besonders eindrucksvoll sind die unterschiedlichen Särge und Grabmäler: Neben schlichten Exemplaren finden sich aufwendig verzierte Prunksärge aus Stein, Metall und Holz. Einige der historischen Holzsärge sind mit Samt oder Brokat bespannt. Auch die Spuren des Zweiten Weltkriegs sind sichtbar, denn die Gruft wurde durch Bombentreffer, den Einsturz der Hauptkuppel und Feuer schwer beschädigt. Einige Särge wurden dabei nahezu vollständig zerstört.
Gruselig im klassischen Sinne ist die Hohenzollerngruft nicht. Die Atmosphäre unter dem Berliner Dom, die historischen Särge und die unmittelbare Begegnung mit mehreren Jahrhunderten Bestattungsgeschichte machen den Ort aber zu einem ungewöhnlichen Ziel für alle, die sich für die dunklere Seite der Berliner Geschichte interessieren.
Wer noch tiefer in die Geschichte der Grablege eintauchen möchte, kann an einer speziellen Führung durch die Hohenzollerngruft teilnehmen.
Adresse: Berliner Dom, Am Lustgarten, 10178 Berlin
Anreise: U5 Museumsinsel, U2, U8 Alexanderplatz, S3, S5, S7, S9 Hackescher Markt, M4, M5, M6 Spandauer Straße, 100, 300 Museumsinsel
Gänsehaut garantiert: Welcher Gruseltyp seid ihr?
Photo: Levent Simsek, Pexels
Berlin bietet erstaunlich viele Möglichkeiten, sich zu gruseln und dabei muss es nicht immer Halloween sein.
Für echte Horror-Fans:
→ Berlin Dungeon
Für Lost-Place-Fans:
→ Teufelsberg
Für Geschichtsinteressierte:
→ Berliner Unterwelten, Stasi-Museum, Gedenkstätte Sachsenhausen, Klosterruine oder Hohenzollerngruft
Für Museumsliebhaber:
→ Museum für Naturkunde Berlin
Für Fans düsterer Atmosphäre:
→ Friedhof Grunewald-Forst oder Alter St.-Matthäus-Kirchhof
Für Krimi-Fans:
→ Berliner Kriminal Theater
Für etwas Ekel statt Schrecken:
→ Disgusting Food Museum
Und wenn ihr gleich mehrere dieser Orte entdecken möchtet, ist der EasyCityPass Berlin ein praktischer Begleiter: Ihr könnt mit ihm den Berliner Nahverkehr nutzen und bei zahlreichen touristischen Attraktionen und Erlebnissen sparen. Zu den aktuellen Partnern gehören unter anderem das Berlin Dungeon, das Berliner Kriminal Theater, das Disgusting Food Museum und Original Berlin Walks. In unserem Onlineshop könnt ihr den EasyCityPass Berlin direkt kaufen!
Berlin hat auch eine dunkle Seite
Die gruseligsten Orte Berlins sind nicht unbedingt die, an denen euch ein Geist erwartet. Oft sind es gerade die Orte, deren Geschichte real ist: ehemalige Bunker, verlassene Anlagen, Friedhöfe oder Schauplätze politischer und gesellschaftlicher Ereignisse.
Genau das macht Berlin so spannend. Hinter vielen unscheinbaren Fassaden und mitten in scheinbar normalen Stadtvierteln verbergen sich Geschichten, die man bei einem klassischen Sightseeing-Tag leicht übersieht.
Also: Augen auf beim nächsten Berlin-Spaziergang: vielleicht entdeckt ihr die düstere Seite der Hauptstadt ganz unerwartet.